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Barcelona Reiseführer - Informationen über Barcelona
Architektur Barcelona
 
Die Entwicklung der Stadt

Die Stadt Barcelona hat eine reiche und vielseitige Architektur. Wir geben hier einen Überblick zum besseren Verständnis über einige der bekanntesten Architekturstile. Beim Kennenlernen von Barcelona findet man jedoch auch Gebäude von weniger bekannten oder unbekannten Architekten, die es ebenfalls wert sind, betrachtet zu werden.

Die römische Architektur beginnt im 1. Jahrhundert vor Christus. Seit dieser Zeit hat sich Barcelona ohne Unterlass verändert.

Die römische Stadt - Die mittelalterliche Stadt - Die moderne Stadt

Modernistische Architekten - Fotos

Antonio Gaudi - Domenech i Montaner - Josep Puig i Cadafalch

Neue Symbole der Stadt

Torre Agbar


Die Entwicklung der Stadt

Die römische Stadt

Barcelonas Ursprung liegt im 1. Jahrhundert vor Christus., als die Römer eine kleine Kolonie namens Barcino gründeten. Teile der Mauer der ehemaligen römischen Stadt sind im Bereich der Kathedrale und entlang der Via Layetan zu besichtigen. Ganz in der Nähe, in der Carrer Paradis (Strasse: Paradis) sind 4 Säulen des römischen Tempels des Augustus erhalten, die Stelle wird von einem Mühlstein angezeigt.

Metro: Jaume I (L 4)

Die mittelalterliche Stadt

Am Ende des 13. Jahrhundert war Barcelona eine blühende Stadt durch seinen Handel im Mittelmeeraum. Die damalige Stadt ist heute das sogenannte "Barrio Gótico" (gotisches Viertel). Wir verweisen hier auf einige der wichtigsten Bauwerke der Epoche:

Die Kathedrale (1317-1441)
Neugotische Fassade aus dem 14. Jahrhundert. Der Eingang "la Pietat" führt direkt zum Kloster., in dem vier gotische Galerien einen pflanzenreichen Garten mit Teich und Enten und einem Springbrunnen umschliessen. Trotz des Kommen und Gehens der Besucher hat dieser Garten eine magische Kraft und lädt zur Besinnung und Meditation ein.

Plaça de la Seu
Metro: Jaume I (L4)

Santa Maria del Pi (1322-1486)
Eine Kirche mit einem einzigen weiten Kirchenschiff, über den Plaça Del Pi oder den Plaça Sant Just Oriol her kommend zu erreichen.

Plaça del Pi
Metro: Liceu (L3), Jaume I (L4)

Santa Maria del Mar (1329-1367)
Diese Kirche gilt als Beispiel einer eigenständigen Ausprägung der Gotik in Katalonien und ist lange Zeit als die Kathedrale der Seefahrer angesehen worden. Sie ist die Favoritin der Stadt und hat eine ausgezeichnete Akustik.

Carrer Montcada 1
Metro: Jaume I (L4)

La casa de l'Ardiaca
In die romanischen Mauern hineingebaut, wurde dies die Residenz (Gotik-Renaissance) des Erzbischofs, heute beinhaltet das Gebauede das historische Museum Barcelonas. Der Architekt Domènech i Montaner entwarf für den Renaissance-Säulengang einen Marmorspringbrunnen, der mit 3 Gondeln und einer Schildkröte verziert ist.

Carrer de Santa Llúcia 1
Metro: Jaume I (L4)

Saló del Tinell (1359-1370)
Diese grossartige Halle mit massiven Säulen, von der man sagt, dass die Könige Isabel und Fernando Christoph Kolumbus nach seiner Rückkehr aus Amerika empfangen haben.

Plaça del Rei
Metro: Jaume I (L4)

El Call - Alte Jewish Viertel
Die juedische Gemeinde Barcelona's war zur eigenen Sicherheit in einem Ghetto untergebracht. Im Zentrum der heutigen Strasse Carrer Sant Domènech del Call, ist eine hebraeische Inschrift aus dem 14. Jahrhundert zu sehen, 1 Carrer Marlet.

Carrer Sant Domènech del Call
Metro: Jaume I (L4)

Llotja (Stock Exchange) (1380-1392)
Die alte gotische Börse mit drei Hallen, die man durch die grossen Fenster des Untergeschosses aus sehen kann. Bis 1970 beherbergte sie die Kunstschule , die Pablo Picasso und Joan Miró besuchten, und heute beinhaltet das Gebäude offizielle Büroräume.

Carrer del Consolat del Mar 2
Metro: Jaume I (L4)

Drassanes (1378)
Aus dem Mittelalter stammende Schiffswerft, die als die besterhaltene und schönste der Welt angesehen wird. Im Jahre 1714 richtete sich das Militär in den Drassanes ein und die Gebäude wurden zur Truppenkaserne, Militärhospital und Werkstatt umfunktioniert. Heute ist in den Hallen das Museu Marítimo untergebracht.

Avinguda de les Drassanes
Metro: Drassanes (L3)

Die moderne Stadt

Im Rahmen des Umgestaltungsprozesses des historischen Stadtkerns wurden 1854 die Mauern der Stadt abgerissen und im Jahre 1859 wurde der Ingenieur Idelfons Cerdà mit dem Plan der Erweiterung der Stadt beauftragt. Ihm ist das "Eixample" (Erweiterung der Stadt) zu verdanken; ein neues Grundmuster (ein gleichmässig rechtwinkliges Raster), in welchem quadratische Häuserblocks erstellt wurden, mit grossen luftigen Innenhöfen, Durch diese Bauweise wurde auch das Strassennetz vereinheitlicht.

Am Ende des 19. Jahrhunderts begann man mit der Erweiterung und dank einer glücklichen Kombination von reichen Bauherren, genialen Architekten und sehr guten Handwerkern begann die Blütezeit des katalanischen Modernismus. Antoni Gaudí, Domènech i Montaner und Josep Puig i Cadafalch sind die bekanntesten Architekten dieser Richtung.

Wir geben hier eine kurze Übersicht über die Hauptwerke des katalanischen Modernismus.

Modernistische Architekten

Antoni Gaudí (1852-1926)

 
Casa Batlló (1904-1906)
Am Passeig de Gracia im sogenannten Unharmonischen Block gelegen (so genannt durch die unterschiedliche Architektur), ist dieses Wohnhaus eine phantastische Kombination von Farben und Formen. Der Besitzer dieses Gebäudes , Josep Battló, wollte es ursprünglich abreissen lassen, beantragte aber im Jahr 1904 bei der Stadt eine umfassende Neugestaltung des Gebäudes und Gaudi wurde damit beauftragt.

Passeig de Gràcia 43
Metro: Passeig de Gràcia (L2, L3, L4)

 
Casa Mila - La Pedrera (1906-1911)
Gaudí vollendete dieses phantastische Gebäude mit den geschwungenen Stein-Formen, die nahtlos ineinander übergehen und lebendig zu sein scheinen, bevor er sich voll der Sagrada Familia widmete. Pere Milà, Besitzer des Grundstücks, beindruckt von der Schönheit des Casa Battló, gab Gaudi den Auftrag ein grosses Gebäude mit Mietswohnungen zu errichten.

Heute ist das Gebäude im Besitz der Bank "Caixa Catalunya". Das oberste Stockwerk, mit einer Ausstellung über die Werke Gaudís und die Dachterrasse sind zur Besichtigung freigegeben. Im ersten Stock ist der Ausstellungssaal des "Centre Cultural Caixa Catalanuya" untergebracht und die übrigen Stockwerke sind Miet- Wohnungen.

Passeig de Gracia 92
Metro: Diagonal (L3, L5)

 
Casa Vicens (1883-1888)
Im Stadtteil Gracia gelegen und für den Industriellen Vicens i Montaner erbaut, ist dieses Gebäude eines der ersten Gaudi-Werke. Das Gebäude verbindet den spanischen Stil (Erdgeschoss) mit dem arabischen Stil (obere Etagen).

Carrer de les Carolines 24
Metro: Fontana (L3)

 
Palau Guell (1888-1889)
Ein Palast erbaut für seinen Mäzen Eusebi Güell. Dieser Auftrag verhalf Gaudi zum erwünschten Erfolg . Im Zentrum von Barcelona gelegen ist dieses Gebäude eine Kombination von gotischem und spanisch-maurischem Stil.

Carrer Nou de la Rambla 3-5
Metro: Liceu (L3)

 
Parc Güell (1900-1905)
Ursprünglich war das Gelände als grosszügige Garten-Stadt im englischen Stile geplant und ist wahrscheinlich das innovativste Werk Gaudis. Die Garten-Stadt-Planung scheiterte und das Projekt wurde 1922 von der Stadt übernommen. Im Norden von Barcelona am Hang über dem Stadtteil Gracia gelegen, mit Blick über Barcelona, ist dieser Park ein Beispiel für die schöpferische Kraft von Gaudi. 1984 wurde der Parc Güell – zusammen mit der Casa Mila und dem Palau Güell – von der UNESCO in die Liste der weltweit schützenswerten Kulturgüter aufge-nommen.

Carrer d'Olot
Metro Lesseps (L3), Vallcarca (and a long walk).

 
Sagrada Família (1884-unvollendet)
Die Kirche oder besser der Tempel Sagrada Familia ist wohl das bekannteste Gaudi-Kunstwerk und ist wohl das beste Beispiel für seine Zukunftvisionen. Heute ist die Sagrada Familia eines der Symbole von Barcelona. Gaudi arbeitete sein Leben lang an den Plänen. Die Kirche ist bis heute unvollendet und es besteht ein lebhafter Dialog über die in den letzten Jahren vollendeten Türme und das zurzeit entstehende Mittelschiff.

Plaça de la Sagrada Família
Metro: Sagrada Família (L2, L5)

Domènech i Montaner (1849-1923)

 
Casa Lleó i Morera 1905
Im sogenannten manzana de la discordia (Unharmonischen Block) gelegen ist dieses Gebäude wie das Casa Amatller und das Casa Batlló ein Umbau. Lluis Domènech war zu diesem Zeitpunkt auf dem Höhepunkt seiner modernistischem Phase. Im ersten Stock des Gebäudes befinden sich einige der schönsten Glas- und Keramikarbeiten des katalanischen Modernismus.

Passeig de Gràcia 35
Metro: Passeig de Gracia (L2. L3. L5)

 
Hospital de la Santa Creu i de Sant Pau (1900-1910)
Im reinsten Jugendstil erbaut, besteht dieser Gebäudekomplex aus unterschiedlichen Pavillons in einer Gartenanlage mit gewundenen Wegen. Die vielfarbige Keramik-Dekoration der Gebäude, mit Blumenmustern, ist freundlich und hell und zur Aufmunterung der Kranken gedacht.

Sant Antoni Maria Claret 167
Metro: Hospital de Sant Pau (L5)

 
Museu de Zoologia (1887-1888)
Diese Gebäude , auch als Castell dels Tres Dragons ( Burg der drei Drachen) bekannt, zeugt von der Höhe des handwerklichen Geschicks der Töpfer, Kunstschmiede, Stukkateure, Tischler und Maurer. Ursprünglich als Café-Restaurant für die Weltausstellung geplant, wurde es jedoch als Werkstatt der Designer des Modernismus benutzt und im Jahr 1937 zum Zooloigschen Museum umgewandelt.

Parc de la Ciutadella
Metro: Ciutadella-Vila Olímpica (L4)

 
Palau de la Música Catalana (1904-1911)
Dieses Gebäude wurde als Musikpalast erbaut. Eine einzigartige verschwenderische Pracht von Farben und Formen, Mosaiken, Skulpturen und Glas, besonders im Innern des Palastes. Es ist der einzige Musiksaal in Europa, der mit natürlichem Licht ausgestattet ist.

Carrer de Sant Francesc de Paula 2
Metro: Catalunya (L1, L3), Urquinaona (L1, L4)

Josep Puig i Cadafalch (1867-1957)

 
Casa Amatller (1898-1900)
Bei dem Umbau der Casa Amatller verwendete der Architekt Puig i Cadafalch niederländische Elemente und verband sie mit dem Modernismus. Puig i Cadafalch gilt als herausragender Interpret des neogotischen Modernismus. Auch ein typisches katalanisches Motiv ist zu finden, Sant Jordi der mit dem Drachen kämpft.

Passeig de Gracia 41
Metro: Passeig de Gracia (L2, L3, L4)

 
Casa Macaya (1899-1901)
Ein elegantes Wohnhaus mit einem grossen Innenhof., das von unterschiedlichen Künstlern mitdekoriert wurde. Heute ist dieses Gebäude das Kulturzentrum der "La Caixa", eine der führendsten Banken Spaniens mit Café, Buchhandlung , Kunstausstellungen.

Passeig de San Joan 108
Metro: Diagonal Sagrada Familia (L2, L5)

 
Casa Martí (Els Quatre Gats) (1895-1896)
"Els Quatre Gats" (Die vier Katzen) als Bar-Restaurant beliebter Künstlertreff (unter anderen auch Pablo Picasso) anfang des vergangenen Jahrhunderts, dekoriert mit den Werken der Künstler, in dem bis heute der Geist der Epoche erhalten ist.

Carrer de Montsió, 3
Metro: Catalunya (L1, L3), Urquinaona (L1, L4)

 
Casa de les Punxes (1903-1905)
Casa de les Punxes (Haus der Spitzen), inspiriert durch gotische Bürgerhäuser im Mittelalter, ein Gebäude mit hohen Rundtürmen und spitz zulaufenden Kegel- Dächern.

Diagonal 416-420
Metro: Diagonal (L3, L5)

 
Palau Quadras (1902-1904)
Besonders bemerkenswert ist die Bildhauerkunst, die an den Fenstern des 1. Stocks in diesem wundervollen Gebäude zu sehen sind.

Diagonal 373 (nahe dem Passeig de Gracia)
Metro: Diagonal (L3, L5)

Neue Symbole der Stadt

Torre AGBAR (2005)

 
Torre Agbar (2005)
Ter Agbar Turm (Torre Agbar) ist ein Bürogebäude der Agbar Gruppe, und ist 142 Meter hoch und damit das dritt-höchste Gebäude von Barcelona. Geplant von dem französischen Architekten Jean Nouvel, wurde der Turm durch seine einzigartige Struktur und der schillernden nächtlichen Beleuchtung zu einem neuen Symbol.

Diagonal 211 (im High-Tech Distrikt der Stadt, 22@-district)
Metro: Diagonal (L1, Haltestelle de las Glorias)
Tranvía: Haltestelle de las Glorias
 

 

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